FÜR TOLERANZ! GEGEN RASSISMUS!

Den interkulturellen Dialog zu befördern war und ist zentrales Anliegen der breit gefächerten Bildungsarbeit im Infocafé. Die Angebote reichen von Länder- und Kulturabenden, die von Migranten oder Asylbewerbern aus den jeweiligen Kulturkreisen selbst gestaltet werden, über Schulprojekte bis zu Podiumsdiskussionen, Gesprächskreisen und Weltmusikveranstaltungen. Besonders gefragt sind Mitarbeiter des Infocafés auch in den Schulen. Dort gestalten sie Projekte wie z.B. Französisch-Unterricht mit afro-europäischem Themenschwerpunkt. Auch Schulklassen besuchen während des Unterrichts das Café, um sich dort mit englisch- und französischsprachigen Flüchtlingen auszutauschen. So werden über persönliche Kontakte und Erzählen Schwellenängste und Vorurteile abgebaut, Verständnis erzeugt und der Erfahrungshorizont sowie die Fremdsprachenkompetenz positiv erweitert.

Das Infocafé versteht sich auch als Vernetzungspunkt verschiedener politischer Aktivitäten für ein tolerantes und respektvolles Miteinander.

Zahlreiche Aktionen, Mahnwachen, Friedensdemonstrationen, aber auch Straßen- und Kulturfeste nahmen im Bündnis mit anderen politischen Gruppen der Stadt hier ihren Anfang. Das Infocafé ist dabei als Partner und Anlaufstelle akzeptiert und geschätzt.

Am internationalen Tag des Flüchtlings im Oktober 2003 würdigte der damalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse die Arbeit der Einrichtung mit seinem Besuch. Anläßlich der Zehnjahresfeier des Belziger Forums besuchte der Innenminister des Landes Brandenburg Jörg Schönbohm im Juli 2008 das Infocafé, um dort mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und nahm auch an der Jubiläumsfeier teil.

 

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