Projektgruppe „Jüdisches Leben“

 

Wir stellen uns vor

Wir sind eine Gruppe von acht Menschen, die seit fast vier Jahren die Spuren jüdischen Lebens in Bad Belzig und Umgebung erforschen:

ein ehemaliger Journalist (Wolf Thieme),

drei (ehemalige) Pädagoginnen (Ramona Stucki, Meike Achtnichts und Helga Kästner, die durch ihre Erfahrung als Ortschronistin maßgeblich an der Herausgabe unseres Buches wirkte),

ein Schriftsteller und Sänger (John Shreve) und ein Historiker (Florian Völker)

und ein Layouter(Steffen Weidner), der die fertigen Ergebnisse in Form bringt.

Unser Projektleiter Benjamin Stamer, der zusammen mit Wolf Thieme immer wieder Motor unserer Gruppe ist, lädt neben seiner eigenen Forschung zu den Zusammenkünften ein und leitet diese.

Unser Ziel ist es, den Mitbürgern, die die Nazis vertrieben und/oder vernichteten, wieder ein Gesicht zu geben.
Die Menschen in Bad Belzig und Umgebung sowie darüber hinaus sollen an ihr Leben und an ihr Schicksal erinnert werden. Sie sollen erkennen, „... dass es keine anonymen Fremden waren, sondern Menschen aus der Nachbarschaft und angesehene Bürgerinnen und Bürger …, denen ihre Familie, ihre Heimat, ihr Vermögen und in den allermeisten Fällen schließlich ihr Leben genommen worden ist.“ (aus dem Grußwort des Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke für die begleitende Broschüre zur Ausstellung „Jüdisches Leben in Bad Belzig 1933 – 1945).

Wir finden, dass das in der heutigen Zeit des wachsenden Antisemitismus sehr wichtig ist.
Wir recherchieren in Archiven in Bad Belzig und in Potsdam, in der ganzen Bundesrepublik und in der Welt. Wir sprechen oder mailen mit Zeitzeugen oder Nachfahren und sichten Fotos und Dokumente.

Die Arbeit ist oft mühsam und langwierig und nicht immer von Erfolg gekrönt.
Umso mehr freuen wir uns, wenn wir Ergebnisse präsentieren können, wie unsere Ausstellung, die gerade durch verschiedene Orte „tourt“ und im nächsten Jahr sogar im Landtag zu sehen sein wird, und die darauf folgende Broschüre.

Wir sind noch lange nicht am Ende, wir haben noch viel zu erforschen.

Schön wäre es deshalb, wenn wir interessierte Bürger fänden, die uns bei unserer Arbeit unterstützen wollen.

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